Work&Travel Australien

09Mai
2014

Byron Bay & Sydney

Nach Brisbane war es soweit: auf nach Byron Bay, einer der beliebtesten Orte für Backpackertouristen: ein langer Strand, entspannte Atmosphäre und nette Leute wurden mir versprochen, war auch richtig. Wäre schöner gewesen wenn der Ort nicht so teuer gewesen wäre. Bis auf den Strand gibt es dort auch nichts besonderes, viele Bars, Clubs und Restaurants, typischer Touristenort eben. Man kann die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden und einen Berg hochsteigen, auf dessen Spitze ein Leuchtturm steht, direkt über dem östlichsten Punkt von Australiens Hauptinsel. Ganz nett aber innerhalb von zwei Tagen hat man das durch.

Das Hostel war echt gut die Zimmer waren riesig und hatten sogar einen Balkon. Mit mir auf dem Zimmer waren zwei Israelis und ein Schwede mit denen ich fast alles zusammen gemacht hab, zum Beispiel einen Tagestrip nach Nimbin, ein kleiner alternativer Ort wo Graskonsum und -Handel toleriert wird, es ist nur eine Straße, auf der viel los ist. Viele kleine Shops die sich im Verkauf von Raucherbedarf spezialisiert haben, Hippies und Aborigines sitzen auf der Straße rum, manche machen Musik, viele kleine entspannte Cafes und überall wird gekifft, es gibt sogar ein Grasmuseum. Nach drei Stunden fährt der Bus wieder nach Byron Bay, die Zeit reicht auch um dort alles zu entdecken, eigentlich war uns nach einer Stunde schon langweilig, aber dann hat uns ein Mann der in Nimbin wohnt zum Kaffee eingeladen.

Nach anderthalb Wochen am Strand rumliegen, die Umgebung erkunden und feiern hab ich mich dazu entschlossen zu WWOOFen um Geld zu sparen. WWOOFen funktioniert ganz einfach, man arbeitet für jemanden und kriegt dafür ein Bett und was zu essen für lau. Zuerst war ich eine Nacht bei einem alten Kerl zusammen mit einem Engländer, den ich dort kennengelernt habe. Das war dort allerdings so abgefuckt dass wir uns entschieden haben am nächsten Tag wieder das Weite zu suchen.

Haben wir auch gemacht, allerdings konnten wir nicht gefahren werden also mussten wir trampen um zurück nach Byron zu kommen. Hat ein wenig gedauert, aber am nächsten Tag sind wir dann, nachdem wir in einem Pub übernachtet haben, wieder in Byron angekommen. War ja ganz lustig aber ich wollte immer noch kein Geld ausgeben, deswegen hab ich neue Arbeit gesucht und gefunden. Zwei Wochen lang habe ich in Lennox Head (30min südlich von Byron) für einen deutschen Gärtner gearbeitet, der schon seit 30 Jahren in Australien lebt. Es war harte Arbeit, wir sind jeden Tag zu anderen Arbeitsplätzen gefahren und haben dort gegärtnert. Hat sich aber gelohnt, ich wurde hervorragend von ihm versorgt.

Nächster Stop war dann Sydney, wo ich vorhatte den Rest meiner Zeit zu bleiben, ein bischen zu arbeiten und das Leben in der Großstadt zu genießen. Ich habe dort ein paar Freunde getroffen, die ich das letzte Mal in Western Australien gesehen hatte und viele neue coole Leute kennengelernt, vor allem Deutsche. In Sydney hab ich so viele Deutsche getroffen wie vorher insgesamt in Australien, das war verrückt.

Zunächst habe ich ab und zu auf einem Marktstand gearbeitet, das war mir dann aber irgendwann zu blöd, ich musste jeden Tag woanders mit dem Zug hin und die Bezahlung war lausig also hab ich angefangen in einem Hostel zu arbeiten, das war ein guter Job. Ich hab mich zu der Zeit entschieden, meinen Australienaufenthalt zu verkürzen und stattdessen mein letztes verdientes Geld in Thailand rauszuwerfen. Also hieß es sparen, Sydney genießen und dann ins heiße Thailand, wo ich übrigens grad bin und euch bald mit Infos versorge.

15Februar
2014

Cairns - Brisbane

Cairns – Brisbane

Von Cairns bin ich dann mit dem Greyhound-Bus nach Mission Beach gefahren, war da für zwei Nächte und bin dann weiter nach Townsville für zwei Nächte. Beide Orte waren ziemlich langweilig, es gab nicht viel zu tun, nicht viel zu sehen und das Wetter war auch nicht gut. Als ich dann aber in Ayr war, konnte ich endlich wieder tauchen und das Wetter war am Australia Day auch gut. Habe dann von dort aus einen Schiffswrack-Tauchgang gemacht, die Sichtbarkeit unterwasser war an dem Tag ungefähr so gut wie Hannover 96 im Moment aber es war gut einfach wieder zu tauchen.

 

Mission Beach

Townsville

Das Tauchboot

Als Nächstes war ich in Airlie Beach, ein Ort am Strand der eigentlich dafür bekannt ist sehr schön zu sein. Hatte aber Pech dass zu der Zeit ein Zyklon in Nord-Queensland gewütet hat weswegen ich dort auch nur überwiegend im Hostel meine Zeit sinnvoll mit schlafen, essen und abends trinken verbracht habe. Ist aber auch nicht schlecht eigentlich. Normalerweise macht man von Airlie Beach aus die Whitsundays.-Tour, die unter Backpackern sehr bekannt ist aber wer hat schon Lust sich schöne Strände und Natur anzugucken wenn es 24/7 schüttet, da kauft man sich lieber Bier oder geht in ne Bar. Einmal war der Vormittag schön, da bin ich dann einen Berg hochgewandert. Fünf Minuten nachdem ich wieder zurück war ging der Regen wieder los. Ich war insgesamt drei Nächte dort, dann wollte ich auch schon weiterreisen, es hat mich eigentlich nie lange an einem Ort gehalten. Ich war mal hier, mal da, habe viele Leute kennengelernt und habe die nördliche Hälfte der Ostküste erkundet, bis ich in Brisbane angekommen bin. Da war ich dann für zwei gute Wochen.

Das Warten auf den Bus mit Backpack

Airlie Beach

Die Lagoon!

 

Bier

Endlich mal wieder Fußball live

  

Zwei Landschildkröten die sich lieb haben

Highlight der Zeit in Brisbane waren ein Fußballspiel mit Thomas Broich (Wer ihn kennt), Nachmittage an der Lagoon (ein künstlich angelegter Strand mitten in Brisbane) und relativ viel feiern. Einmal musste ich in einer Bar „Barbie-Girl“ im Karaoke singen, hab es natürlich gemacht und die Leute waren begeistert von meiner betrunkenen Performance. Die meiste Zeit in der Stadt, die ein bischen wie Sydney ist, nur kleiner und ruhiger, hab ich mit zwei Jungs aus Rostock verbracht mit denen ich schon in Cairns viel gemacht habe. Nach zwei Wochen Großstadt wurde es dann Zeit zu gehen, auch weil ein Kumpel von mir aus Schweden in Byron Bay, meinem nächsten Stopp, Geburtstag hatte und das muss ja gefeiert werden, international ist der 21. Geburtstag ziemlich groß. Ich verstehe zwar nicht wieso, weil das bringt einem hauptsächlich nur was wenn man in den Staaten ist oder dass man sich dann offiziell erwachsener fühlen darf als am Tag davor, aber es ist ein Grund zu feiern also ok.

Byron Bay ist bekannt für Surfen, Strand, Feiern und Kiffen. Ein Ort, der voll für (Backpacker-)Tourismus ausgelegt ist. Ich war neugierig, wie es dort ist und ob es wirklich so gut ist wie alle anderen Reisenden mir gesagt haben. Bisher hat mir die Reise ziemlich gut gefallen, alleine hat man alle Freiheiten und lernt überall sofort Leute kennen und das ist das was ich will: Immer mehr kostenlose Schlafplätze überall auf der Welt sichern, haha.

25Januar
2014

Familienurlaub und Cairns

Nachdem ich acht Tage lang zusammen mit Luis, Robin und Gaspard quer durch Australien gefahren bin, traf ich dann meine Mutter in Melbourne, die schon seit drei Wochen in Australien Abenteuerurlaub gemacht hat.  Begrüßt wurde ich von ihr in einem Hotelzimmer (was nach den Nächten im Auto purer Luxus war) mit einem großen Muffin mit Kerzen. Mein Geburtstag war zwar im November aber so sind Mütter. Ein Haarschnitt war auch noch drin aber der war auch bitter nötig, ich sah scheiße aus. Daran hat sich vielleicht auch nicht viel geändert aber meine Haare sind wenigstens wieder kurz.

Drei Tage hatten wir in Melbourne, die wir auch gut genutzt haben, wir waren sogar auf Philip Island und haben Pinguine gesehen. Ja, ich wusste vorher auch nicht dass es in Australien Pinguine gibt, aber Kängurus, Schlangen und Koalas sind doch nicht die einzigen süßen Tiere hier. Melbourne hat mir ziemlich gut gefallen, die Stadt hat viel zu bieten, vor allem viel Kunst und Musik. Für junge Leute ist Melbourne, glaube ich, die beste Stadt in Australien, vorausgesetzt man hat Bock in einer Großstadt zu leben.

 Mit dem Flieger ging es dann weiter nach Sydney, wo wir meinen Vater und Felix getroffen haben. Fünf Tage in Sydney mit der Familie über Weihnachten waren echt gemütlich, vor allem das Essen am Heiligabend war gut. Sydney ist eine schöne Stadt, vor allem im Hafengebiet mit dem Opera House und der Harbour Bridge fühlt man sich wohl. Der botanische Garten ist riesig und schön ruhig, obwohl er direkt in der Stadt liegt. Bondi Beach ist wohl der bekannteste Strand in Sydney und damit auch extrem überlaufen, überall Leute. Wenn man am Strand seine Ruhe haben will, empfehle ich aus Sydney rauszufahren, wenn einem das egal ist, ist Bondi Beach gut, hohe Wellen zum Spielen.

Sydney

Felix am Bondi Beach

Kennt ihr den Vogel noch?

Meine lieben Eltern

Nächster Halt war Adelaide und dann Kangaroo Island, da war ich zwar schon aber es war trotzdem gut. Wir hatten ein kleines Häuschen in einem Holiday Village und haben uns jeden Tag die Natur angeguckt und waren am Strand oder in irgendwelchen Wildlife oder National Parks. Danach ging es weiter nach Cairns, wo wir Silvester gefeiert haben und von dort aus nach Fitzroy Island, wo wir in einem Resort unseren Familienurlaub mit Wandern, Schnorcheln, Tauchen und am Pool rumhängen entspannt ausklingen lassen haben. Während ich dort war, hab ich mich dazu entschieden, anstatt mich wieder mit Luis zu treffen alleine weiterzureisen, nachdem ich in Cairns meinen fortgeschrittenen Tauchschein gemacht habe.

Roos

Strand auf KI

Kühlschrank und kleines Roo, was von einem alten Ehepaar aufgezogen wird

Mama und Koala

Hab schonmal Halten geübt für meine Nichte

Fuck, immer noch keine 10m groß.. mehr Milch trinken

Felix benutzte Shampoo mit Emufutter-Aroma, das hatte er davon

Rainforest-Train und Rainforest

Wasserfall, mir wurde gesagt da ist sonst mehr Wasser

Dekadenz auf Fitzroy

Papa auf dem höchsten Punkt Fitzroys

Da hinten seht ihr Australien

Hier konnte man gut chillen

Urlaub

Sobald meine Eltern und Felix dann wieder unterwegs zurück nach Deutschland waren, war ich dann also alleine unterwegs und ich bereue diese Entscheidung kein bisschen. Ich hatte Glück und war in Cairns in einem richtig guten Hostel eingecheckt, wo ich direkt richtig nette Leute kennengelernt hab mit denen ich dann die nächsten zwei Wochen verbracht habe. Das Hostel war purer Luxus, mit Pool, Hängematten, Billiardtisch, großem Garten und kostenlosem schnellen Wifi. Die Mitarbeiter vom Hostel, hauptsächlich ebenfalls Backpacker, waren auch gut drauf. Das einzige was nervte, ist das tropische Klima. Man muss nur eine Stunde draußen sitzen und ist nass als wäre man 5 Kilometer gelaufen, aber dafür war der Pool da.

Nach zwei Nächten fing dann mein Tauchkurs an, erst Theorie und dann ging es auf ein Boot weit entfernt von der Küste, direkt über dem Great Barrier Reef. Dort war ich dann für drei Nächte und bin den ganzen Tag durchs Riff getaucht, ich glaube das waren meine besten vier Tage bisher in Australien, auf dem Boot gab es auch sehr leckere Sandwiches. Die Tauchmenschen vom Cairns Dive Centre waren außerdem so begeistert von mir, dass sie mir direkt ein Jobangebot als Tauchlehrer gemacht haben, beziehungsweise drei Monate unbezahlte Arbeit, dafür kostenlose Ausbildung zum Dive Instructor und danach halt der Job. Eins der besten Angebote die mir jemals gemacht wurden, ich habe ihnen allerdings nicht direkt zugesagt, weil ich jetzt erstmal reisen möchte, sondern für mein zweites Jahr in Australien. Darauf freue ich mich jetzt schon richtig.

Nutzlos rumhängen

Meine Unterkunft auf dem Kangaroo Explorer

Australier sind immer gut drauf

Fauler Hund und Husband drop off point (Kneipe)

Poolparty

Der Bungee-Turm

Als ich dann wieder auf dem Festland angekommen bin (es hat zwei Tage lang immer noch alles geschaukelt), war ich noch für eine Woche in Cairns und hab diversen Kram gemacht, viel nutzlos rumgehangen (siehe oben), Bungee Jumping und gefeiert. Am Mittwoch, den 22.01., ging es dann mit dem Bus Richtung Süden weiter, erster Stopp Mission Beach.

23Dezember
2013

Roadtrip Albany-Melbourne

Roadtrip Albany – Melbourne

Am 08. Dezember war es soweit: In acht Tagen haben wir es von Albany nach Melbourne geschafft, mit Zwischenstopp Kangaroo Island, circa 3500 Kilometer insgesamt. Nach einem langem Abschied von allen, mit denen wir in den letzten 3 Monaten rumgehangen hatten ging es dann los richtung Esperance, unser erster Stopp. Die Stadt ist vier bis fünf Stunden Fahrt von Albany entfernt und ist echt langweilig. Im Vergleich zu Albany, wo trotz der Größe der Stadt einiges los ist, was an der Nähe zu Perth, den drei Hostels und am Tourismus liegt, ist in Esperance der Hund verfroren. Uns wurde gesagt dass zu dem Zeitpunkt wo wir dort waren zwei Leute in dem einzigen Hostel in dem Kaff wohnten. Kann natürlich ganz entspannt sein, ist aber vor allem langweilig. Besonders schön fand ich die Stadt auch nicht, aber gut, wir hatten Bier und sind dann auch relativ schnell im Auto eingeschlafen. Am nächsten Tag, mit frischer Ölfüllung, haben wir es dann schon bis ins Outback geschafft. Fährt man von West nach Ost, fährt man durch den Nullarbor, das ist der Name der Wüste. 1200 Kilometer bis auf ein paar Büsche und tote Kängurus absolut gar nichts, es ging fast nur geradeaus. Alle 100-200 Kilometer kam dann mal ein Roadhouse, wo man für lächerliche 2 Dollar pro Liter auftanken konnte und, wenn man wollte, was essen, duschen oder was trinken. Das zweite Roadhouse wo wir auf dem Parkplatz die Nacht verbracht haben hatte sogar einen Billiardtisch und einen lustigen pinken Cowboyhut. Trotz Eintönigkeit war es nicht langweilig, man genießt das Gefühl, komplett im Nichts zu sein und durch Orte mit der Einwohnerzahl 8 zu fahren. Wie auch immer, nach zwei Tagen waren wir dann aus dem Outback raus und die Gegend wurde etwas ländlicher. In Ceduna, einem Kaff wo fast nur Aborigines leben, wurden wir von eben solchen gefragt ob wir denen Alkohol kaufen können. Aborigines bekommen nämlich in dem einzigen Bottleshop von Ceduna keinen Alkohol, weil sie angeblich nach einem Bier schon anfangen zu randalieren. Die Abos sind, trotz ihrer Aufdringlichkeit und schlechtem Umgang mit Drogen, ziemlich bemitleidenswert. Jahrzehntelange Diskriminierung und versuchter Ausrottung haben die Ureinwohner Australiens ganz schön mitgenommen, weswegen ich mich entschieden habe, dem guten Abo eine Flasche Wein klarzumachen. Danach kamen allerdings mehr von denen an und wollten alle, dass wir ihnen auch Alk kaufen. Die Situation kann man sich ungefähr so vorstellen, als würde man in Afrika einem hungernden Kind was zu essen kaufen, wobei Essen natürlich nicht halb so wichtig ist wie Alkohol…

Die Weltmetropole Cocklebiddy

Unsere Verpflegung

Sergeant Straight to the rescue

1200km im Nichts

Juhu, Tiere

WA/SA Bordervillage. Witzig fand ich auch, dass das Melbourne-Schild genau 1994km angezeigt hat.

 

Nachdem wir geflüchtet sind und geschlafen haben,  ging es Richtung Port Augusta, danach direkt weiter durch Adelaide und nach Victor Harbor, wo wir die nächste Nacht verbracht haben. Eine Grundregel für lange und kurze Roadtrips ist übrigens, dass man immer einen Karton Bier auf Vorrat hat, es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres als irgendwo in der Pampa zu sein und kein Bier zu haben. In Deutschland ist das wohl kein Problem, da sowohl Städte als auch Einwohner absolut zusammengepresst sind (Deutschland passt ca. 30mal in  Australien rein und hat mehr als 4mal so viele Einwohner), in Australien fährt man zur nächsten Stadt meistens vier oder fünf Stunden und kann an Tankstellen keinen Alkohol kaufen.

Von Victor Harbor ging es dann weiter nach Cape Jervis, von wo aus wir die Fähre nach Kangaroo Island genommen haben. Die Insel ist ungefähr 200 Kilometer lang und 40 Kilometer breit und es gibt, wie der Name schon sagt, viele Kängurus, aber auch geile, verlassene Strände, vielseitige Flora und Fauna. Eine Nacht war definitiv zu wenig um alles zu erkunden, aber wir hatten unseren Spaß.

Little Sahara

Nahporträt von Luis

Hallo Ozean

Leider musste ich meine Füchse und Hasen in den Mülleimer tun

Am nächsten Tag waren wir erst abends wieder in Cape Jervis, weswegen wir an dem Tag auch nicht mehr weit gekommen sind. Danach ging es aber dann endlich Richtung Great Ocean Road, eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Australiens, neben Uluru, Harbour Bridge, Opera House und Great Barrier Reef. Zu recht, man fährt fast die ganze Zeit direkt an der Klippe entlang und hat ständig den Blick aufs Meer. Man kann alle paar Kilometer anhalten und baden gehen. Eine Nacht haben wir auf der berühmten Straße verbracht, bevor wir dann am nächsten Tag endlich unser Ziel, Melbourne, erreicht haben. Nach acht Tagen ohne Bett, Zivilisation oder guten Essen ging es dann, zum ersten Mal seit fast drei Monaten wieder in den Großstadtsumpf.

Den Kollegen haben wir nachts fast überfahren

12 Apostel

 

 

Great Ocean Road hat sich gelohnt

Melbourne ist eine verdammt coole Stadt, voll von Kunst, Musik, entspannten Leuten und Szeneviertel. Der CBD und auch die ans Zentrum anknüpfenden Stadtteile sind ziemlich übersichtlich. Das liegt daran, dass Australiens westliche Geschichte noch sehr jung ist, weswegen die Städte von Anfang an, in vergleichsweise moderner Art geplant wurden. Mir ist das eigentlich total egal, weil ich unübersichtliche Städte eigentlich lieber mag, aber vielen gefällt das an den australischen Großstädten. Nach fünf Tagen Melbourne ging es für mich dann nach Sydney.

07Dezember
2013

Auf Wiedersehen, Albany!

Hey Leute!

Zunächst einmal sorry, dass ich so lange keinen Blogeintrag geschrieben habe. Das lag einfach daran, dass nicht allzu viel passiert ist. Montag bis Freitag war ich arbeiten, und am Wochenende wurde dann die freie Zeit am Strand, im Hostel und in der Bar oder dem offiziell schlechtesten Nachtclub Australiens genießen. Also hier mein Abschlussbericht aus Albany.

Seit letzter Woche bin ich fertig mit Arbeiten, zwei Monate Knechten in einer Fleischfabrik waren zwar hart, jedoch nötig. Nachdem allerdings Sätze wie "Wirf mir mal ein Bein rüber" oder "Mir sind heute 3 Schafe runtergefallen" normal geworden sind, ist es schön wieder frei zu sein. Ich habe jetzt schon 55 Tage Regional Work gesammelt (man braucht 88 Tage für ein zweites Working Holiday Visum, welches ich nach dem Studium wahrnehmen möchte) und ein bischen Geld für die Ostküste gespart, morgen geht es los! An der Küste entlang, durch die Wüste, insgesamt 3300 Kilometer bis nach Melbourne. Das wird ein guter aber bestimmt harter Trip, wir hoffen dass uns unser Auto so weit bringt. Mal schauen.

Die Zeit in Albany war ein Erlebnis der besonderen Art. Nie zuvor in meinem Leben habe ich so viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennengelernt und Freunde fürs Leben gewonnen. Wann immer ich in einem anderen Land bin, habe ich dort jemanden den ich besuchen kann und bei dem ich kostenlos pennen kann. Darunter Japan, Kanada, Dänemark, Korea, Irland, England, Italien, Frankreich, Argentinien und viele mehr, es ist kein Vergleich zu meinen drei Monaten in London. Albany ist zwar klein, es ist verhältnismäßig kalt und die Stadt an sich hat nicht sehr viel zu bieten, aber die Atmosphäre stimmt und man unternimmt oft etwas als große Gruppe, zum Beispiel Campen oder einfach einen ganzen Tag am Strand verbringen, vielleicht habt ihr ja die Fotos auf Facebook gesehen. Mein Handy ist leider kaputt gegangen, weswegen ich momentan nicht viele Fotos zur Verfügung habe.

An dem Tag bekam ich den schlimmsten Sonnenbrand überhaupt, hat sich aber gelohnt.

Lagerfeuer nachts am Strand, warum nicht.

Einer der zehntausend Kreisel in Albany, es gibt hier keine Ampeln. Weiter hinten der 7 Tage geöffnete IGA, der uns schon in vielen Situationen gerettet hat.

In den letzten zweieinhalb Monaten habe ich gemerkt, was man verpasst wenn man quasi sein ganzes Leben zuhause verbringt. Ich kann jetzt schon sagen dass es ziemlich komisch und auch langweilig sein wird, wieder zuhause zu sein und nicht auf dem Weg vom Bett zur Dusche schon drei Leute zu treffen, die einem alle irgendwas zu erzählen haben, wie verkatert sie sind, was sie heute vorhaben und so weiter. Auch wenn man oft einiges sofort wieder vergisst, vor allem wenn man selbst verkatert ist, ist es ein cooles Gefühl jeden Tag viele Leute um sich herum zu haben. Langeweile existiert hier eigentlich nicht. Finde ich gut.

 

Auch wenn es schade ist, weiterzuziehen ist es an der Zeit, zu reisen. Freut euch auf Berichte aus allen möglichen verschiedenen Orten entlang der Ostküste und auf dem Weg dahin.

Leo

 

12Oktober
2013

Leben und Arbeiten in Albany

Nach den "Strapazen" in Perth haben wir uns nun in Albany eingelebt, sind ins Arbeitsleben reingerutscht und können uns aufgrund vieler detailreicher Erkundungstouren auch schon als Experten in der örtlichen Umgebung bezeichnen.

Direkt nach unserer Ankunft trafen wir zwei deutsche Jungs, die wir schon in Perth im Hostel getroffen hatten. Leute sagen, Australien ist groß aber ich halte das für eine Illusion, erst gestern schneite hier ein Typ im Hostel ein, der aussieht wie Harry Potter und den wir auch schon in Perth getroffen haben. Das ist wohl ziemlich normal als Backpacker, da man sich ja im Grunde nur von Hostel zu Hostel bewegt, vor allem in Westaustralien und hier in Albany ist das alles relativ überschaulich.

Die beiden Deutschen hatten leider weniger Glück als wir. Sechs Kilometer vor Albany schmierte ihnen der neugekaufte Wagen ab, nicht reparierbar, eine Menge Geld verloren. Da sie für ihre komplette Campingausrüstung nun keinen Nutzen mehr hatten, haben wir sie ihnen, nett und zuvorkommend wie wir sind, für einen Spottpreis abgenommen. Wie auch immer, wir hatten viel Spaß mit den Jungs, die jetzt wieder in Perth sind um nochmal von vorne anzufangen. Das Reisen durch Australien ist mit einer großen Portion Spaß, aber auch leider mit großem Risiko verbunden, da man ziemlich schnell mit grober Härte von dem Ritt auf dem Rücken der Freiheit auf den Boden der Tatsachen befördert werden kann, was ziemlich schmerzt.

Die Umgebung von Albany ist der Wahnsinn. Es gibt Buchten, wunderschöne Strände und ein paar nette Sehenswürdigkeiten, die wir in unserer ersten Woche in Albany sehr genossen haben. Wenn wir nicht gerade irgendwo faul am Strand oder in der Bucht rumgelegen haben, waren wir im Hostel und haben unser tägliches nutzloses Treiben perfektioniert. Darunter Fußball spielen, Tischtennis spielen und sich mit Leuten aus aller Welt anfreunden.

Die Frenchman Bay

Die Gang in Albany

Da hab ich mich ziemlich gefühlt

Kostenlose BBQ-Stationen findet man überall

Die hungrige Meute wurde von mir bekocht (Lauchsuppe)

Der Dude beim Einkaufen

Mit 20 Dollar-Angeln auf dem Weg zum großen Erfolg

Unser erster und bisher einziger FIsch, von Luis gefangen

Günstige Klamotten!

Man treibt hier sogar Sport

Unser Hostel

Das Foto ist der Wahnsinn oder?

Gap & Natural Bridge

Dieser Typ nimmt seine Spielzeugknarre ziemlich ernst

 

Auch das Nightlife in Albany ist gut, auch wenn es nicht sehr vielfältig ist. Es gibt ein paar gute Bars mit Happy Hour und eine Disco, die man allerdings nur mit entsprechendem Pegel genießen kann, da das Musikangebot ziemlich schlecht und einfältig ist. Dem alkoholisierten Backpacker allerdings kommt jede Möglichkeit der Nacht-Gestaltung, vor allem in einem Kaff wie Albany, zugute, weswegen wir dort auch dieses Wochenende wahrscheinlich wieder verenden werden. Auch im Hostel kommen bei Nacht die ganzen verrückten Gestalten zum Vorschein. Bei manchen Leuten könnte man schon fast vermuten, dass sie von der Klapse geradewegs ins Hostel gekommen sind. Das hört sich vielleicht schlimm an, ist aber ziemlich lustig.

Während wir wie geplant absolut nutzlos unsere erste Woche verbracht haben, haben wir aber auch einen Job in einer Fleischfabrik gefunden, wo wir seit letzter Woche Dienstag arbeiten. Montag bis Freitag von 15:50 bis 01:10 stumpf in der Fabrik rumstehen und neun Stunden lang an irgendwelchen Teilen von toten Schafen rumschneiden, das ganze allerdings für 900 Tacken die Woche wodurch es einigermaßen erträglich wird. Man muss kein Feind von Massenverarbeitungen sein (vor allem kein Vegetarier), um diese Arbeit ätzend zu finden. Es ist als würde einem vor der Arbeit das Gehirn rausgenommen werden, man macht neun Stunden lang das Gleiche und schaltet dabei alle Emotionen und Gedankengänge ab. Der Plan ist das bis zu meinem Geburtstag durchzuziehen um ein bischen Geld anzusparen für unseren Camping-Trip nach Melbourne und die Ostküste.

Jetzt ist allerdings Samstag, ich habe Wochenende, gehe gleich zum Sport und heut abend wird gefeiert. Prost und viel Spaß bei dem, was ihr grad so treibt!

 

 

24Sept
2013

Von Asia City nach Albany

 

Eine lange und beschwerliche Reise lag hinter mir, als ich endlich in Perth ankam. Auch das übliche Sitznachbar-Entertainment durfte auf meinen beiden Flügen nicht fehlen, dabei handelte es sich zuerst um einen in Singapur lebenden Nigerianer, der eine absurde Vorliebe für Campari hat und dann um einen piepsstimmigen Philippino, über den ich leider nichts weiter erzählen kann weil ich sein Gefasel nicht mal ansatzweise verstanden habe.

Auch das Bildschirm-Entertainment ließ vor allem im Airbus A380 keine Wünsche offen. Nach Monster-Uni, Great Gatsby und zwei Folgen Two and a half men schlief ich ein. Nach 3 Stunden Aufenthalt in Singapur (ein sehr schöner Flughafen) ging es dann weiter in das heiß ersehnte Down Under.

    Auch in Singapur wird der Swag aufgedreht

Auch in Singapur wird der Swag aufgedreht.

Im Skytrain nach Terminal 3

Im Skytrain nach Terminal 3

Kundenservice erreicht eine neue Ebene

Für mich erreichte Kundenservice hier eine völlig neue Ebene

Ich habe noch nie etwas Verstörenderes gehört als Asiatisches RadioNoch nie in meinem Leben habe ich etwas Verstörenderes gehört als asiatisches Radio

 

Habt ihr auch immer das Gefühl dass euer Gepäck immer zum Schluss kommt? Ist ja auch egal, mit Sack und Pack beladen traf ich dann Robin & Luis am Flughafen, die mir glücklicherweise schon ein Bier bestellt haben.

15 Minuten voller Freude und steigender Abenteuerlust später ging es dann ins Taxi und ab zu unserem ersten Hostel, das Ocean Beach Backpackers. Ein schönes Hostel, wo wir unsere ersten drei Nächte in Australien in einem Dreierzimmer verbrachten. Es lag direkt am Strand, so wurden wir täglich vom Indischen Ozean daran erinnert wie gut wir es eigentlich haben während ihr in Deutschland was zu tun habt.

Das Hostel war schön, der Strand war schön und das Wetter hatte leider keinen Bock mitzuspielen, weswegen wir das nicht so genießen konnten wie erhofft. Da im Hostel größtenteils Engländer eingecheckt waren, welche wie Tiere in einem Käfig eine in sich geschlossene Gruppe bildeten, waren wir auch von den Leuten dort nicht sonderlich begeistert, bis wir Etienne und Simon, zwei Kanadier aus Quebec trafen mit denen wir uns, natürlich mit Alkohol als Katalysator, sofort wunderbar verstanden haben. Das Hostelleben ist anfangs sehr ungewohnt weil man sich natürlich selbst um seinen ganzen Kram kümmern muss und man ziemlich selten nicht in Gesellschaft ist, aber es gefällt mir gut da einem eigentlich nie langweilig wird und abends immer Leute hat mit denen man was unternehmen kann.

Am Mittwoch beschlossen wir dann uns ein anderes Hostel in der City von Perth zu suchen, weil wir unsere von Meeresluft verwöhnten Nasen in die Innenstadt von Perth mit all ihren Facetten stecken wollten. Außerdem stand das Besichtigen von Autos an, damit wir Perth möglichst schnell verlassen konnten.

Fängt ja schon mal gut an

Fängt schonmal gut an

Neidisch?

Neidisch?

Das fand ich einfach nur lustig

Auf welche Frucht steht ihr am meisten?

Auch beim Packen muss man Prioritäten setzen

Auch beim Packen werden Prioritäten gesetzt

 

Als wir dann in Northbridge in Perth angelangt sind (vergleichbar mit dem Kiez in Hamburg), checkten wir in das One World Backpackers ein, ein sehr kleines aber feines Hostel, wo wir uns einen Raum mit einem komischen Pärchen teilen mussten. Eine Schwedin und ein Ire, mit denen wir in weiteren drei Nächten vielleicht drei mal gesprochen haben weil sie eigentlich nur rumlagen.

Perth ist hässlich und voll von Asiaten. Während wir uns die Stadt anschauten, fragten wir uns immer öfter ob wir nun in Australien sind oder in irgendeiner Stadt in Asien. Ich würde ja sagen jeder zweite Mensch den man gesehen hat war ein Asiate aber es war noch viel heftiger. Ganz Perth war eigentlich Chinatown. Nicht dass ich was gegen Asiaten hätte, ich finde es nur bemerkenswert dass dieses Volk eine komplette Stadt in einem anderen Land so einnehmen können. Fast jedes Restaurant war asiatisch und die meisten kleineren Shops wurden auch von Asiaten betrieben. Wie gesagt ist die Stadt auch nicht sonderlich schön und in unserem Hostel waren fast nur Deutsche, weswegen wir uns beschlossen nach dem Autokauf so schnell wie möglich raus aus dieser Stadt zu kommen.

Dieses komische grüne Teil steht im Zentrum von Perth

Dieses komische grüne Ding stand mitten im Zentrum von Perth

Super Wetter

Super Wetter

 Ich mit viel Cash vorm Autokauf Robin, das Tier, verliert bei einem Trinkspiel und muss Liegestützen machen

Ich mit Cash fürs Auto und Robin das Tier, wie er bei einem Trinkspiel verloren hat und Liegestütze machen musste.

Wir mit unserer neuen Möhre

Los gehts, oder auch nicht.

Nach drei Nächten Perth, die für unseren Geschmack mehr als genug waren, ging es dann am Samstag mit unserem neuen Mitsubishi Starwagon auf nach Albany, einem kleinen, sehr schönen Ort an der Südküste der bei Travellern und Urlaubsreisenden sehr beliebt ist. Da Robin während seines ersten Australienaufenthaltes schon hier gearbeitet hat, genießen wir den Vorteil von Vitamin B um an Arbeit zu kommen.

Leider verzögerte sich unsere Rückreise noch um zwei Tage, da das Kühlsystem in dem Wagen kaputt war und da es Samstag nachmittag war mussten wir bis zur Reparatur am Montag im Auto auf dem KFC-Parkplatz pennen. Eine Erfahrung, die keiner von euch mal gemacht haben sollte. Zum Glück leisteten uns Etienne und Simon Gesellschaft mit ihrem Van und man konnte sich die Zeit halbwegs gut vertreiben. Sehr vorteilhaft war für uns auch dass wir unsere elektronischen Geräte im McDonalds aufladen und kostenloses W-Lan genießen konnten. Wir fühlten uns wie Penner, in unserem Van schläft es sich jedoch recht gut. Zwei Tage ohne Dusche und richtigem Dach über dem Kopf später konnte der Verkäufer dann unser Auto reparieren lassen (aufgrund Garantie und Vertrag alles kostenlos für uns) und es ging dann, zusammen mit den Kanadiern los nach Albany.

Die Fahrt dauerte vier Stunden, unsere Karre lief wunderbar und wir freuten uns auf unsere verdiente Dusche und darüber, dass wir Perth endlich verlassen haben. Auf dem australischen Highway zu fahren ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Zunächst mal ist es um 19 Uhr stockdunkel, kaum eine Tankstelle hat auf und man sieht auch kaum Autos. Außerdem sind wir in vier Stunden Fahrt an nur drei Orten vorbeigekommen, was für Australien sogar noch relativ viel ist. Naja dann waren wir halt irgendwann in Albany.

Hier sitze ich jetzt, höre The Kooks, streichle die Miez und schreibe diesen Eintrag. Das Hostel ist mit Abstand das beste bisher, die Stadt ist schick und die anderen Backpacker sind cool drauf. Hier stromern eine Katze und ein fauler Hund rum, es gibt Gitarren und ein Klavier (und einen netten Kerl mit eindrucksvollen Mundharmonika-Skills, mit dem ich heute schon eine Jamsession gestartet habe). Ach ja, und kostenloses Internet, eine Tischtennisplatte und vieles mehr. Obwohl die Stadt nur 40.000 Einwohner hat, gibt es hier alles was man braucht, da es ein sehr beliebter Ferienort ist. Bin mal gespannt, was den Menschen hier am Wochenende so alles einfällt.

Miez

MiezGrad in diesem Moment

Ich jetzt gerade

Robin und Luis holen grad Bier für heute Abend, ich lasse es mir hier weiterhin gut gehen und wünsche euch weiterhin viel Spaß bei was auch immer ihr grad treibt. Haut rein.

30August
2013

Mein Blog

Bevor ich zusammen mit Luis und Robin 9 Monate überwiegend nutzlos für die globale Gesellschaft sein werde, führe ich hiermit meinen offiziellen Blog ein, in dem ich euch (hoffentlich) wöchentlich vor Augen halten kann wie man trotz Hochschulreife absolut ineffizient sein kann und dabei auch noch Spaß hat, während ihr in der Uni/Schule sitzt oder arbeitet.

Wie auch immer, da das Geld auch in Australien nicht auf Bäumen wächst werde ich wohl oder übel etwas tun müssen um mir meinen Spaß zu finanzieren. Ob ich dabei nun Schafe treiben oder Melonen pflücken muss ist mir eigentlich relativ egal, solange die Bezahlung stimmt.

Lest und staunt,

Euer Leo